31.07.2012


On the road again

Es ist kurz vor 6, und das Schiff legt bereits im Hafen von Zadar an. Auch die Sonne steht schon in den Startlöchern und heißt uns herzlich willkommen:

Nachdem wir ewig lang verpeilen, dass man bereits das Schiff verlassen kann, kommen wir irgendwann auf eigene Faust in die Schiffsgarage und sind die Letzten, die von Bord gehen. Das war mal wieder eine typische Aktion, aber macht ja nichts so lang wir drüber lachen können :-)

Kurz darauf sind wir wieder auf Achse. Hier fährt Felix vor mir auf seinem etwas eigentümlichen Liegerad, das immer wieder neugierig von Passanten und Autofahrern beäugt wird.

Während eines kleinen Zwischenstopps finde ich einen Straßenverkauf und kaufe erstmal ein halbes Kilo frische Feigen. Die schmecken unglaublich gut! Schade, dass man sowas nicht bei uns in Deutschland bekommt :-(

Ansonsten gibt es erstmal nicht so viel zu sehen, da wir größtenteils auf der Landstraße fahren. Ich hasse Landstraßen, aber wir haben leider keine andere Wahl.

Am frühen nachmittag erreichen wir eine Brücke, wo man Bunjee-Jumpen kann. Ich würde gern behaupten, dass ich gesprungen bin, aber ich habe zu viel Schiss! Mit Höhe hab ich’s nicht so, und ich vertraue auch nicht zu 100% den kroatischen Sicherheitsvorkehrungen.

Später, nach etwa 90 Tageskilometern machen wir für heute Schluss und finden eine richtig tolle Stelle zum Campen. Die Zelte stehen ca. 20-30 Meter vom Meer entfernt.

Der Einstieg ins Meer ist zwar nur über eine Steilküste möglich, aber das macht uns nichts weiter aus. Wir genießen den Abend auf einem Plateau direkt am Meer. Es wird gekocht und wir trinken heute recht viel Bier :-)

Ahoi!

 

Ich lasse an dieser Stelle einfach ein paar Bilder sprechen. Ich glaube, es braucht bei diesem Anblick keine weiteren Worte zur Erklärung:

Falls hier jemand von der Firma Coleman unterwegs ist: Das Bild hier stelle ich gern für Werbezwecke zur Verfügung, aber nur gegen Bares ;-). Spaß beiseite. Der war echt ‘ne gute Anschaffung, das Teil hat mich bisher nicht im Stich gelassen!

Später kommt ein Artverwandter von Dr. Zoidberg vorbei, um nachzuschauen, welches Gesindel sich an seinem Felsen herumtreibt:

Der Kleine verweilt kurz und zieht irgendwann weiter in Richtung Wasser. Auch wir krabbeln später nach dem Genuß von reichlich Alkohol in unsere Zelte.

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