Bau einer Krümmerabdeckung


Ohne Worte:

 

Wenn man sich DAS anschaut, fragt man sich, ob Derjenige beim Bau keine Zeit hatte das richtig zu machen… oder ob er es einfach nicht besser konnte! Wie kann man da so ein hässliches Loch klaffen lassen. Es wäre ja nur halb so schlimm, wenn es ordentlich ausgeschnitten wäre, aber nein. Das sieht aus wie mal eben mit der Flex angesetzt, Augen zu und durch. Krumm und schief, scharfkantig und dann noch diese hässliche rote Dichtlippe die aussieht wie aus der Spielzeugabteilung von McPfennig erstanden.

Ich krieg’s jedenfalls besser hin, also geht es los mit dem Bau einer Krümmerabdeckung 8-).

Zuerst habe ich mir eine passgenaue Schablone aus Pappe angefertigt:

 

Nach der peniblen Anpassung bis auf den Millimeter war es Zeit für den Zuschnitt der “richtigen” Abdeckung. Verwendet habe ich dafür 1.5mm Alublech. Hier sieht man nach Abzeichnung der Schablone, wie das Blech mit der Bandsäge ausgeschnitten wurde.

 

Nach dem Zuschnitt wurden die Kanten entgratet und mit einer 45° Fase versehen. Dremel und Bandschleifer waren meine Helferlein.

 

Nun ging es weiter mit der Lackierung. Da an den Krümmern Temperaturen um die 1000°C entstehen können, ist normaler Lack nicht unbedingt die beste Idee. Es wurde hitzebeständiger Lack aufgetragen. Nach der Trocknung wurde der Lack im Ofen bei 300°C “eingebrannt”, um die Endfestigkeit zu erreichen.

 

Nach etwa 10 Stunden reiner Arbeitszeit war es an der Zeit, das Blech zu montieren. Zur Befestigung habe ich Blindnieten benutzt. Ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

 

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