Austausch der Tachowelle


Es gab im wesentlichen zwei Gründe, die für einen Austausch der Tachowelle sprachen. Zum Einen schwankte die Tachonadel um einen Bereich von +/- 10km/h hin und her, sodass man den Mittelwert nur erahnen konnte. Zum Anderen war die Welle so ungünstig verlegt, dass sie in den Fußraum hineinragte und eine verdammt enge Biegung überwinden musste, was natürlich nicht im Sinne des Erfinders war.

Durch einen glücklichen Zufall wurde ich auf ein Teil aufmerksam, dass mir viele Sorgen ersparen würde: ein Winkeltrieb. Hiermit konnte ich die neue Tachowelle ohne enge Biegeradien vom Getriebe weg Richtung Motorraum legen.

Also raus mit der alten Tachowelle. Bei der Demontage rutschte dann auch gleich der (mit Tesafilm geflickte) Befestigungsflansch von der Welle. Kein Wunder also, dass der Tacho nur noch als Schätzeisen genutzt werden konnte und bereits ölige Getriebeflüssigkeit im Fußraum eindrang.

Links die alte, rechts die neue Tachowelle:

Hier der Winkeltrieb auf der neuen Tachowelle:

Die Tachowelle musste noch leicht modifiziert werden, da der Befestigungsring der neuen Tachowelle nicht an meinem Tachoanschluss passte. Da ich bereits einen Fehlkauf gemacht hatte und eine genau passende Tachowelle ohnehin nicht so leicht auffindbar war, wechselte ich kurzerhand den Befestigungsring aus, indem ich ihn an der alten Tachowelle längs aufschnitt. Mittels Ringschelle konnte ich den Befestigungsring dann an der neuen Tachowelle wieder nutzen. Zwar nicht unbedingt die eleganteste Lösung, aber für meine Zwecke ausreichend…

Zu guter Letzt wurde die neue Tachowelle am Getriebe montiert:

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